Montag, 20. August 2012

Einkommens- und Vermögenskonzentration – Teil 1: Der „Wohlstand der Nationen“ in der Krise


Prolog

Die finanziellen Bemühungen um die Stabilisierung der Finanzmärkte und insbesondere von in Schieflage geratenen Banken sowie die nur sehr bedingt erfolgreichen Maßnahmen zur Ankurbelung der Weltwirtschaft nach dem Einbruch Ende 2008 haben die Staatsschulden in vielen Staaten in die Höhe schnellen lassen.
In Europa rückten wegen der ausufernden Staatsschulden schon frühzeitig Maßnahmen zur Konsolidierung der Staatshaushalte in den Vordergrund. Allerdings wurden in erster Linie strukturelle Probleme als Ursache für die Schuldenmisere angesehen oder mit anderen Worten darin erblickt, dass in Schuldenstaaten ständig mehr ausgegeben wurde als von der volkswirtschaftlichen Leistung her finanziert werden konnte. Mit einer konse-quenten Reduktion der Staatsausgaben sowie mit der Erhöhung der Staatseinnahmen via Steuererhöhungen und der Einführung neuer Steuern – beides traf bisher vor allem die breite Bevölkerung der jeweiligen Staaten hart - sowie der Privatisierung von Staatsbetrieben und staatlichen Vermögenswerten sollte dieses Problem wirksam adressiert werden.

Tatsächlich haben sich die daran geknüpften Hoffnungen nicht erfüllt. Die Lage der Schuldenstaaten hat sich nicht verbessert, sondern weiter verschlechtert. Zum Teil wird ihnen deswegen von Kritikern immer wieder zum Vorwurf gemacht, sie setzten Sparmaßnahmen nicht konsequent genug durch. Andere sehen die Sparmaßnahmen selbst als krisenverschärfend an. Als weitere Erklärung für den ausbleibenden Erfolg der Sparmaßnahmen kommt hinzu, an den Finanzmärkten werde mit Unterstützung der großen Ratingagenturen gegen die Schuldenstaaten und den Euro spekuliert, weswegen Zinsen und Risikoprämien für Staatsanleihen ungerechtfertigt hoch seien. Neuerdings wird auch auf eine sich anbahnende Abkühlung der Weltkonjunktur verwiesen. Keine der Begründungen kann mittlerweile mehr ins Reich der Märchen verwiesen werden und es setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass die bisherige, einseitig auf Sparmaßnahmen ausgelegte Krisenstrategie – in Europa – in dieser Form nicht funktionieren wird.
Aus diesem Grund wird nun einerseits von ergänzenden Maßnahmen zur Förderung bzw. Stimulierung von Wachstum und Beschäftigung in Krisenstaaten gesprochen, trotz leerer Kassen. Andererseits geraten verstärkt die Profiteure der Krise in den Blick, das heißt erstens die geretteten Banken, aber auch Hedgefonds und zweitens die Topverdiener an der Spitze der Einkommenspyramide und vor allem die Vermögenden. Dies hängt insbesondere auch mit der gerade in jüngster Zeit begonnenen Aufdeckung von großen Skandalen im Segment der Großbanken (Spekulationsverluste (JP Morgan), Pannen beim Facebook-Börsengang und eingetretenen gigantischen Kursverlusten der Aktie, Zinsmanipulation (Libor, Euribor, Tibor) und Geldwäsche-Ermittlungen (HSBC, Standard Chartered)) zusammen sowie mit der anhaltenden Steuerflucht-Debatte, wobei die in Deutschland aufflammende Kontroverse über den Ankauf von Steuerdaten-CDs zwecks effektiver Verfolgung von Steuerhinterziehung Vermögender lediglich eine Facette dieses Themenkomplexes ist.
Konkret geht es dabei – wie schon so oft – um die Frage der effektiveren Regulierung der Finanzmärkte einschließlich der Ratingbranche, um hoch riskante spekulative Übertreibungen zu verhindern, die – auch wenn nicht klar ist, in welchem Umfang – als krisenverschärfend angesehen werden, vor allem aber das Risiko neuer, teurer Rettungsmaßnahmen bergen. Ferner sollen die Profiteure der Krise viel stärker an den Kosten der Krisenbewältigung beteiligt werden.
Auf einer tieferen Betrachtungsebene geht es dabei jedoch noch um etwas anderes, nämlich um die Frage, ob und inwieweit die Einkommens- und Vermögenskonzentration in letzter Konsequenz nicht vielleicht die zentrale Ursache der Krise ist oder anders ausgedrückt, ob nicht die immer weiter um sich greifende Verschuldung, die allgemeine Nachfrageschwäche und vor sich hin dümpelndes Wirtschaftswachstum in zahlreichen Volkswirt-schaften darauf zurückzuführen sind. Es gibt allerdings durchaus Stimmen, die es für überzogen halten, überhaupt von einer problematischen Einkommens- und Vermögenskonzentration zu sprechen.
Es macht deswegen Sinn, sich in puncto Einkommens- und Vermögenskonzentration einmal auf Spurensuche zu begeben.

Vermögenskonzentration: Basics

Die nachfolgenden folgenden Abbildungen basieren auf Daten des „Global Wealth Databook 2011“ der Credit Suisse. (1) Die Analyse der Credit Suisse befasst sich mit der Verteilung des individuellen Vermögens innerhalb von und zwischen Staaten weltweit, wobei „Vermögen“ definiert ist als Marktwert der finanziellen und nicht finanziellen (Immobilien, Grund) Aktiva abzüglich der Verbindlichkeiten. (2) Die Bezugseinheit sind nicht Haushalte, sondern Individuen, genauer gesagt Erwachsene und es ist hervorzuheben, dass „Vermögen“ keine betragsmäßige Vorjustierung im Sinne von „vermögend“ oder „reich“ impliziert, sondern die Analyse auch Werte von unter 1000 US-Dollar einschließt. Es ist ebenfalls zu betonen, dass es sich letztlich um Schätzungen des Vermögens und seiner Verteilung handelt. Ein vollständiges und exaktes Bild ergibt sich daraus folglich nicht.
So weisen die Verfasser der Studie selbst beispielsweise explizit darauf hin, dass in den verfügbaren Datensätzen Individuen mit einem Vermögen von über 1 Millionen US-Dollar (High Net Worth Individuals (HNWI)) und von über 50 Millionen US-Dollar (Ultra High Net Worth Individuals (UHNWI)) zwar nicht formal ausgeschlossen, aber dennoch oft nicht enthalten sind. Der US Survey of Consumer Finances, auf den sich die Studie unter anderem stützt, berücksichtigt beispielsweise die 400 reichsten US-Familien nicht. Laut Forbes Magazine kamen die Milliardäre 2011 weltweit auf ein Gesamtvermögen von ca. 4 500 Milliarden Dollar, heißt es in der Studie. Weil das weniger als zwei Prozent des in der Credit-Suisse-Analyse bestimmten globalen Gesamtvermögens entspricht, sehen die Verfasser die Aussagekraft der Analyse durch die in diesem Punkt lückenhaften Daten nicht infrage gestellt. (3)
Das globale Vermögen im Jahr 2011 beziffert der Bericht der Credit Suisse auf 230 800 Milliarden US-Dollar. Nur zur Verdeutlichung der Relationen: Die Weltwirtschaftsleistung (BIP) lag 2011 bei 69 660 Milliarden US-Dollar. (4) Die US-Staatsverschuldung lag laut World Economic Outlook Database des Internationalen Währungsfonds Ende 2011 bei 15 540 Milliarden Dollar, die Spaniens bei 735 Milliarden Euro, die Griechenlands bei 356 Milliarden Euro. (5)
Abbildung 1 zeigt zunächst auf einen Blick, dass der globale Reichtum Stand 2011 in den führenden Industrie-staaten konzentriert ist.
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Gemessen am Gesamtvermögen liegen die USA mit 58 100 Mrd. US-Dollar (USD) bzw. einem Anteil von 25,16 Prozent am Weltvermögen mit großem Abstand an der Spitze, gefolgt von Japan mit insgesamt 25 900 Mrd. USD bzw. einem Anteil von 11,24 Prozent. Beide Staaten zeichnen sich auch durch eine ausufernde Staatsver-schuldung aus. China, als einziges aufstrebendes Schwellenland in der Phalanx der Industriestaaten, liegt mit einem Gesamtvermögen von 20 711 Mrd. USD (8,75 Prozent) an dritter Stelle.
Erst dann folgen die ersten europäischen Staaten mit Frankreich (14 000 Mrd. USD (6,06 Prozent)) und Deutschland (13 400 Mrd. USD (5,8 Prozent)). An sechster und zehnter Stelle liegen die beiden europäischen Schuldenstaaten Italien (12 700 Mrd. USD (5,5 Prozent)) und Spanien (4 800 Mrd. USD (2,07 Prozent)). Das als erstes Euro-Land unter den europäischen Rettungsschirm geschlüpfte Irland kommt auf ein gesamtes Vermögen von 600 Mrd. USD, was einem Anteil von 0,27 Prozent am Weltvermögen entspricht.
Das ebenfalls hoch verschuldete Großbritannien liegt im Vermögensranking mit insgesamt 12 300 Mrd. US-Dollar und einem Anteil 5,31 Prozent am Weltvermögen an siebter Stelle.  Mit einigem Abstand folgen dann Kanada (6 500 Mrd. USD (2,82 Prozent)) und Australien (6 400 Mrd. USD (2,79 Prozent)). Auf Platz 11 liegt mit einer Vermögenssumme von 4 500 Mrd. USD (1,96 Prozent) Brasilien das erste lateinamerikanische Land. Der Anteil am Weltvermögen beträgt in diesem Fall mit 1,96 Prozent. (6)
Die Vermögenden in den USA, Japan und China vereinen zusammengenommen fast die Hälfte des Weltver-mögens (45,15 Prozent) des Jahres 2011 auf sich.
Gemessen am insgesamt vorhandenen Vermögen von Einzelpersonen, kamen die fünf größten Volkswirtschaften der Europäischen Union (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien) 2011 auf etwa ein Viertel des Weltvermögens (24,74 Prozent).

Vermögen und Weltvermögensanteile vor und nach der Lehman-Pleite

Ein einzelnes Jahr zu betrachten, ergibt gerade wegen der vielfältigen, auf die Vermögen durchschlagenden Krisen (US-Hypotheken-,Finanzmarkt- und Schuldenkrise) der vergangenen Jahre und der Gegenwart nur ein unvoll-kommenes Bild.
Es ist naheliegend anzunehmen, dass gerade jene Länder, in denen es hohe Anteile am Weltvermögen gibt, bei den Anteilen am Weltvermögen auch entsprechend stärker verloren haben. Tatsächlich ergibt sich hier jedoch ein differenziertes Bild wie Abbildung 2 für die prozentualen Anteile am Weltvermögen in den Jahren 2000, 2007, 2008 und 2011 für eine Auswahl von Ländern veranschaulicht. Die Jahre 2000, 2007 und 2008 wurde gewählt, weil es Krisenjahre waren.
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Die großen Verlierer sind in der betrachteten Zeitspanne definitiv die Vermögenden in den USA gewesen.
Ihr Anteil am Weltvermögen ist in allen betrachteten Jahren geschrumpft. 2000, also im Jahr der geplatzten New-Economy-Blase lag der Anteil am Weltvermögen in Höhe von 113 400 Mrd. USD noch bei 34,87 Prozent. 2007 betrug das Weltvermögen mit 214 200 Mrd. USD fast doppelt so viel wie 2000, aber die Vermögenden in den USA hatten daran nur einen Anteil von 27,97 Prozent. 2008 war das Jahr der Lehman-Pleite und zugleich das Jahr mit dem stärksten Rückgang des Weltvermögens (auf 183 000 Mrd. USD) seit Beginn der US-Hypo-thekenkrise und das zeigt sich auch besonders deutlich beim Anteil der US-Vermögenden, der in diesem Jahr auf 25,54 Prozent fiel. Seither hat eine deutliche Erholung bei Vermögenswerten stattgefunden. Dennoch ist der Anteil der USA am Weltvermögen bis 2011 weiter geschrumpft, auf 25,16 Prozent.
Auch der Anteil der Vermögen der Japaner am Weltreichtum ist beim Stand von 2011 gegenüber dem Jahr 2000 stark gesunken (von 17,04 auf 11,24 (2011)). Das schlechteste Jahr für die Japaner war aber nicht 2008, sondern 2007 (8,58 Prozent).
Die Krise in den Jahren 2007 und 2008 hat sich beim Anteil der in der Abbildung 2 aufgeführten Euro-Länder am Weltvermögen positiv bemerkbar gemacht. Nur Spaniens Vermögende verzeichneten im Jahr 2008 einen ersten Rücksetzer. Im Jahr 2011 haben sie jedoch (verglichen mit dem Wert für 2008) alle beim Anteil am Weltvermögen verloren.
Auf der Gewinnerseite stehen in der exemplarischen Auswahl bezüglich des Weltvermögensanteils vor allem die vermögenden Chinesen, aber auch die Australier und Brasilianer sowie die Schweizer. 2000 lag Chinas Anteil am Weltvermögen noch bei 4,11 Prozent. Er hat sich somit bis 2011 mehr als verdoppelt (8,75 Prozent). Das erklärt zum Teil die Anteilsverluste der US-Vermögen im Ländervergleich.
Anders stellt sich das Bild bei den absoluten Zahlen dar, wie aus Abbildung 3 bei unveränderter Länderauswahl hervorgeht. Hier zeigt sich, dass sich die Vermögen insbesondere in den USA und Japan, aber auch in Großbritannien nach dem durch die Finanzmarktkrise bedingten Einbruch Ende 2008 und Anfang 2009 bis 2011 wieder beträchtlich erholt haben. Mit 25 900 Mrd. USD markiert das Vermögen der Japaner sogar ein neues Rekordniveau. Dasselbe gilt für China und, wenn auch auf einem niedrigeren Niveau, für Brasilien. In den USA erreichte das Gesamtvermögen mit 58 100 Mrd. USD beinahe wieder das Top-Niveau von 2008 (59 900 Mrd. USD). Bedenkt man, dass bis einschließlich 2011 von einer echten Erholung weder bezüglich des US-Häuser-marktes noch – angesichts des anhaltend schwachen Wirtschaftswachstums – der US-Wirtschaft die Rede sein kann, so ist die naheliegende Erklärung dafür, dass die Vermögen und insbesondere die Top-Vermögen in den USA – sowie wahrscheinlich auch andernorts – in erster Linie von der kräftigen Erholung der Kurse an den Börsen profitiert haben.
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An der Spitze der Vermögenspyramide

Abbildung 4 gibt Aufschluss darüber wie die Vermögenden (in absoluten Zahlen) auf die Länder verteilt sind, die zur weltweiten Gruppe der Top-1- und der Top-10-Prozent der Vermögendsten gehören. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass für die Zugehörigkeit zu den beiden Gruppen jeweils ein Mindestvermögen definiert wurde. Für die Top-10-Prozentgruppe liegt die Schwelle bei 81 929 USD, für die Top-1-Prozent-Gruppe bei 712 233 USD. (7)
Die Staaten sind im Chart in absteigender Reihenfolge nach der jeweiligen Anzahl der Einzelpersonen geordnet, die zu den Top-10-Prozent der weltweit Reichsten gehören. Die blaue Säule gibt die Anzahl der Mitglieder an, die die einzelnen Staaten in der Gruppe der Top-1-Prozent haben, die rote Säule zeigt dasselbe für die zur Gruppe der Top-10-Prozent gehörenden.
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Die USA haben mit 94,213 Mio. (Top 10 %) und 12,584 Mio. Erwachsenen Reichen (Top 1 %) die mit Abstand meisten Mitglieder in beiden Gruppen. Auf dem zweiten Platz liegt mit 68,894 Mio. (Top 10 %) und 5,642 Mio. Reichen (Top 1 %) Japan und zwar gleichfalls mit großem Abstand vor dem drittplatzierten Land, nämlich Italien (32,184 Mio. (Top 10 % und 2,778 Mio. (Top 1 %)).
Die Plätze 3-8 werden mit einer Ausnahme, China (28,950 / 2,964 Mio. (Top 10 / 1 %)), von Mitgliedstaaten der Europäischen Union belegt, die, abgesehen von Spanien (16,361 / 0,671 Mio. (Top 10 / 1 %), hinsichtlich der Zahl der Mitglieder in der Top-10-Prozent-Gruppe alle auf ähnlich hohem Niveau liegen. Deutschland liegt mit 29,88 Mio. Reichen in der Top 10-Prozent- und 2,964 Mio. Mitgliedern in der Top-1-Prozent-Gruppe der weltweit Vermögendsten auf dem vierten Rang.
Um die Relationen zu verdeutlichen, sei hier noch darauf hingewiesen, dass Italien, Deutschland und Großbritannien zusammen immer noch nicht so viele Mitglieder in der Gruppe der Top-10-Prozent der weltweit Reichsten stellen wie die USA alleine. In der Gruppe der weltweit reichsten 1 Prozent ist der Unterschied sogar noch größer. Hier kommen Italien, Deutschland, Großbritannien und Frankreich zusammen nicht auf die Anzahl, die in den USA zu dieser Gruppe zählen.
Es fällt des Weiteren auf, dass alle Mitgliedstaaten der Euro-Gruppe, die wegen ihrer hohen Staatsverschuldung unter Druck geraten sind und mit einer Ausnahme (Italien) bereits Finanzhilfen in Anspruch genommen haben, im in der Abbildung 4 wiedergegebenen Ranking jener 29 Staaten auftauchen, die die meisten Mitglieder in der Gruppe der weltweit reichsten 10 Prozent zählen. Das größte Sorgenkind der Euro-Zone, Griechenland, kommt nach Berechnung der Credit Suisse auf 2,71 Mio. Top-10-Prozent- und 144 Top-1-Prozent-Mitglieder. Das im Land bei Einzelpersonen insgesamt vorhandene Vermögen wird in der Analyse für das Jahr 2011 auf 1 000 Mrd. USD geschätzt.
Das für die Zugehörigkeit zur Top-1-Prozent-Gruppe angesetzte Mindestvermögen ist mit 712 233 USD für die Verhältnisse in den Industriestaaten natürlich vergleichsweise niedrig angesetzt. Die Analyse schließt darüber hinaus aber auch die sogenannten High Net Worth Individuals (HNWI) mit einem Vermögen von über 1 Mio. USD sowie die „Superreichen“ mit ein, das heißt die Ultra High Net Worth Individuals (UHNWI), die über ein Vermögen von über 50 Mio. USD verfügen. Auch wenn sich – wie eingangs erklärt – aus den Berechnungen kein exaktes, sondern nur ein unvollständiges Bild ergibt, ist die nachfolgende Abbildung 5 zu den UHNWI aufschlussreich.

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In dieser Kategorie des weltweiten Reichtums liegen die USA mit einem Anteil von 41,85 Prozent aller weltweit in diese Gruppe fallenden Vermögenden einsam an der Spitze. Es ist jedoch bemerkenswert, dass China bereits auf dem zweiten Platz liegt (6,39 Prozent) – gefolgt von den Deutschen (4,89 Prozent) und den Schweizern (4,51 Prozent).
Allerdings dürften auch aus anderen Gründen die Angaben besonders für die Gruppe der Top 1 Prozent sowie der High und Ultra High Networth Individuals mit Vorsicht zu genießen sein. Darum soll es zu Beginn des zweiten Teils der Aufsatzreihe gehen.

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