Sonntag, 20. Februar 2011

Die europäische Krise - Teil 4: Das wirtschaftspolitische Leitbild der EU und die Alternativen


Vier verschiedene Wettbewerbstheorien und daraus abgeleitete Leitbilder für die Wirtschaftspolitik wurden im vorangegangenen Aufsatz besprochen
. Welche Idealvor-stellung für "wirksamen Wettbewerb" liegt der Wirtschaftspolitik in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union zugrunde? Das scheint auf den ersten Blick eine komplizierte Frage zu sein - nicht zuletzt vor dem Hintergrund der aktuellen Streitigkeiten über das "Wie?" der besseren wirtschaftspolitischen Koordinierung innerhalb der EU (und der G20) respektive einer EU-Wirtschaftsregierung.

Aber ganz so kompliziert ist es nicht. Um es kurz zu machen: Alle Industriestaaten sehen spätestens seit Ende der 60er Jahre das Oligopol und Märkte, die von großen Anbietern geprägt sind, als ideal für wirksamen Wettbewerb und damit für die Verwirklichung von Wachstums- und Beschäftigungszielen an. Das entspricht dem Leitbild "funktionsfähiger Wettbewerb".

Ab den 80er Jahren hat sich der Globalisierungsprozess stark beschleunigt. Aus diesem Grund wurden wettbewerbs- und wirtschaftspolitisch nicht mehr die nationalen, sondern die globalen Märkte als Referenzgröße angesehen. Das hatte zur Folge, dass die Schwellenwerte für Marktmacht aufgeweicht und auf den internationalen Märkten die Entstehung immer noch größerer Unternehmen zugelassen wurde. Aus der Sicht des Leitbildes "funktionsfähiger Wettbewerb" ließ sich das wettbewerbstheoretisch recht-fertigen.

Es kommt noch ein weiterer Aspekt hinzu, der die Entstehung sehr großer Unternehmen und enger Oligopole fördert: Die natürliche Marktentwicklung führt in der Reifephase von sich aus zu einer starken Unternehmenskonzentration.

Das erklärt, warum heute viele, volkswirtschaftlich bedeutsame Märkte nicht nur oligo-polisiert, sondern von einer geringen Anzahl sehr großer und weiter wachsender Unter-nehmen geprägt sind. Die Krise hat eine neue Welle von Fusionen und Übernahmen ausgelöst. Der Unternehmenskonzentrationsprozess hat sich auf vielen Märkten beschleunigt. Beispiele sind der Energie- und Rohstoffsektor (Strom & Gas, Mineralöl, Bergbau (mit BHP Billiton, Rio Tinto und Vale)), die Nahrungsmittelindustrie (mit Nestlé, Kraft), der Pharmamarkt, der Automobilsektor, der Prozessormarkt (mit Intel und AMD) und andere.

So gesehen müssten sich die Staats- und Regierungschefs eigentlich ohne größere Schwierigkeiten auf eine gemeinsame wirtschaftspolitische Linie für die EU einigen können. Es gibt mehrere Gründe, warum das trotzdem nicht der Fall ist:
  • Erstens definiert die Wettbewerbstheorie "funktionsfähiger Wettbewerb" das Marktideal für "wirksamen Wettbewerb" nur sehr vage. Weil es nie zu einer Festlegung auf ein spezifisches Set von Kriterien sowie entsprechenden Werten für diese Kriterien gekommen ist (z. B. Anbieterzahl und Marktan-teile), versteht heute unter "funktionsfähigem Wettbewerb" pointiert ausge-drückt jeder was er will oder mit anderen Worten: es gibt keine Grenzen mehr, die Oligopole werden immer enger, die Konzerne durch Mega-Fusionen und Übernahmen immer größer.
  • Zweitens wurde in der wirtschaftspolitischen Praxis in den zurück-liegenden Jahren die Leitbildtrennung de facto aufgehoben. Wirtschaftspolitisches Handeln lässt sich heute vielfach als eine Mischung aus Elementen des "funktionsfähigen Wettbewerbs" und des "freien Wettbewerbs" identifi-zieren. Einerseits wird aus dem "funktionsfähigen Wettbewerb" das Ideal oligopolitischer Märkte übernommen, andererseits die Freiheit der Märkte betont. Das ist insofern kein Widerspruch, als das Leitbild "freier Wettbewerb" unabhängig von der Marktstruktur verfolgt werden kann.
  • Drittens wurde in allen Industriestaaten zudem das Nicht-Interventions-postulat aufgeweicht, so dass es je nach nationaler und parteipolitische Präferenz einen unterschiedlichen Mix aus Ordnungspolitik (Regeln und Gesetze für Märkte) und Inter-ventionen (Industriepolitik, Subventionierung) gibt - ein kontur- und im Prinzip konzeptionsloses Allerlei.
  • Viertens sorgen innerhalb der EU anhaltend geringes Wirtschafts-wachstum, zum Teil hohe und steigende Arbeitslosigkeit oder allenfalls stagnierende Beschäftigung (u. a. zum Preis der starken Ausweitung niedrig(er) entlohnter Arbeit), die starken wirtschaftlichen Ungleichgewichte und die EU-Schuldenkrise für ein hohes Maß an Unsicherheit über den richtigen wirtschaftspolitischen Kurs.
  • Fünftens und zu guter Letzt sind die Politiker mit dem "Too big to fail"-Problem konfrontiert, das angesichts nach wie vor fragiler Finanzmärkte wie ein Damoklesschwert über ihnen schwebt. Sehr große Banken und Unternehmen (z. B. Ratingagenturen, Wirtschaftsprüfer) werden deswegen sowie auch unter Regulierungsgesichtspunkten zunehmend kritisch gesehen.
Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass die Politik bei vielen Bürgern den Eindruck von Orientierungslosigkeit erweckt. Es kann - zumindest aus deutscher Sicht - durchaus als historisch belegt angesehen werden, dass Wirtschaftspolitik immer dann erfolgreich war, wenn sie einem Leitbild folgte, das die wirtschaftlichen Probleme richtig adressierte. Das war in der schwierigen Nachkriegszeit der Fall, als Ludwig Erhard wirtschaftspolitisch dem Konzept "freier Wettbewerb" folgte und es war auch in der Krise der 60er Jahre der Fall, als Karl Schiller sich wirtschaftspolitisch am Leitbild "funktionsfähiger Wettbewerb" orientierte.

Ohne Zweifel deuten die anhaltenden Probleme in der EU darauf hin, dass die Wirtschaftspolitik diese mit der Orientierung an einem Mix aus den Leitbildern "funktionsfähiger Wettbewerb" und "freier Wettbewerb" nicht richtig adressiert.

Der "funktionsfähige Wettbewerb" ...

empfiehlt oligopolistische Märkte, wird damit aber nicht der Tatsache gerecht, dass sich Märkte entwickeln und die Marktform sich im Zuge der Marktentwicklung verändert. Dasselbe gilt im Übrigen für die "vollkommene Konkurrenz" und daran angelehnte Leitbilder (z. B. "vollständige Konkurrenz" (W. Eucken)), die das Polypol als Marktideal definieren. Das Oligopol wirtschaftspolitisch zum Marktideal zu erheben, was der Fall ist, bedeutet bildlich gesprochen die Entwicklung von Märkten im Stadium der Reife einfrieren zu wollen. Oligopole sind für reife Märkte typisch, ebenso die Dominanz großer Unternehmen. Für reife Märkte ist es aber auch kennzeichnend, dass das Wachstumspotenzial weitestgehend ausgeschöpft ist und der zunehmende Kostendruck zum Abbau von Beschäftigung respektive der Ausweitung von Billigarbeit führt. Die aktuelle Wirtschaftspolitik erhält folglich diese Situation und erreicht damit genau das Gegenteil von dem, was die Wettbewerbstheorie "funktionsfähiger Wettbewerb" ver-spricht. Sie fördert die Marktentwicklung nicht, sie verhindert sie.

Der "freie Wettbewerb" ...

lehnt ein Marktideal zwar ab, ist damit andererseits aber auch indifferent gegenüber der Marktstruktur. Die Marktstruktur ist gemäß dieser Auffassung irrelevant. Allein "Freiheit" zählt und diese für Marktteilnehmer zu gewährleisten, ist aus dieser theore-tischen Perspektive betrachtet sowohl im Polypol als auch auf oligopolistischen Märkten möglich. Vereinfacht ausgedrückt wird die These vertreten, dass dafür die Befolgung des Nicht-Interventionsgebotes, also der Begrenzung des Staates auf Ordnungspolitik, ausreicht. Im Zweifel schafft Deregulierung Abhilfe. Diese These gründet jedoch erstens auf der Annahme, Wettbewerb sei ein selbstlaufender und selbstregulierender Prozess. Das ist eine nicht zu beweisende These. Zweitens gibt es kein zuverlässiges Maß für Freiheit. Freiheit ist ein relationaler Begriff. Insofern ist die Umsetzung der Forderung ohnehin problembehaftet.

Hinzu kommt drittens, dass der "freie Wettbewerb" zwar von sich entwickelnden Märkten ausgeht. Aber sie schließt nicht die Möglichkeit ein, dass die Entwicklung zum Erliegen kommen könnte, selbst wenn das Freiheitskriterium formal erfüllt ist, beispielsweise marktstrukturell bedingt. Sofern folglich die aktuellen wirtschaftlichen Probleme der EU mit den oligopolistischen Strukturen zusammenhängen, kann das Leitbild "freier Wettbewerb" dieses marktstrukturelle Problem nicht adressieren, weil es die Marktstruktur für irrelevant hält und Interventionen in die Märkte bzw. Markt-strukturen ablehnt. Die Smith´sche "Invisible Hand" wird es schon richten - so das Credo.

Der "evolutorische Wettbewerb" ...

ist die einzige Wettbewerbstheorie, die die Entwicklung von Märkten und des Raums bei der Erklärung von Wettbewerb systematisch berücksichtigt. "Evolu-torischer Wettbewerb" bedeutet, dass sich der Wettbewerb im Zuge der Markt- und räumlichen Entwicklung wandelt und nicht als prinzipiell selbstlaufend und selbstregu-lierend aufzufassen ist. Wenn Märkte verkrusten, mit anderen Worten die ökonomische Entwicklungsqualität des Wettbewerbsprozesses anhaltend sehr niedrig ist, dann lässt sich dem nicht mehr allein mit der Veränderung von Rahmenbedingungen entgegen-wirken, wie es insbesondere die Theorie "freier Wettbewerb" nahe legt. Vielmehr erfordert dies auch staatliche Interventionen. Interventionen als Mittel zur Verbesserung der ökonomischen Entwicklungsqualität des Wettbewerbs sind bei diesem Leitbild folglich nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Eine unmittelbare ergebnisorientierte Beeinflussung des Wettbewerbs, also insbesondere bezüglich seiner Wachstums-resultate (bzw. technischer Fortschritt/Innovation), ist jedoch gemäß dieser Theorie ebenso wie beim "freien Wettbewerb" nicht möglich.

Laut der Theorie "evolutorischer Wettbewerb" nimmt die ökonomische Entwicklungs-qualität des Wettbewerbs im Zuge der Entwicklung von Märkten sukzessive ab. Das hängt mit dem Innovationsgeschehen zusammen. Auf jungen Märkten kommt es häufiger zu solchen innovativen Wettbewerbsvorstößen, die das Marktgeschehen erheblich beeinflussen (z. B. Basisinnovationen, technologische Sprünge). Zudem liegen den Produkten oft verschiedene technologische Lösungsansätze zugrunde. Erst im Zuge der weiteren Entwicklung setzen sich ein spezifisches "technologisches Desgin" und eine "Best Practice" durch. Aus diesem Grund verändert sich die Wettbewerbsform. Während auf jungen Märkten die Funktionalität und im weitesten Sinne qualitative Aspekte wettbewerbsentscheidend sind,  kommt es im weiteren Verlauf immer stärker auf die Kosten und den Preis an. Innovationen tragen zwar auch auf reifen  Märkten den Wettbewerbsprozess. Aber es sind in der Regel Verbesserungsinnovationen, die keine weitreichenden Veränderungen des Marktgeschehens und der Marktsituation mehr bewirken können - die ökonomische Entwicklungsqualität des Wettbewerbs ist folglich gering.

Vor diesem Hintergrund wäre es heute als zentrales Problem anzusehen, dass viele Märkte zu lange im Stadium der Reife oder Stagnation verharren - nicht zuletzt infolge der die Wirtschaftspolitik leitenden Wettbewerbstheorie. Ursache ist aus dieser theoretischen Perspektive eine zu geringe ökonomische Entwicklungsqualität des Wettbewerbs oder mit anderen Worten: Der Wettbewerbsprozess wird nicht mehr von solchen Innovationen getragen, die starke Impulse für die Marktentwicklung geben.

Für die Wirtschaftspolitik würde sich daraus in der Konsequenz ergeben, sich nicht mehr an einem Marktideal auzurichten, das auf Großunternehmen und einen Wettbewerb zielt, der über die Parameter Preis und Kosten entschieden wird. Sie müsste stattdessen Rahmenbedingungen für dynamisch-innovativen Wettbewerb schaffen und vor allem Chancengleichheit für kleine und mittelgroße Unternehmen und Banken herstellen. Dazu sind in der aktuellen Lage auch Interventionen erforderlich (spezifische Förderpolitik), möglicherweise unausweichlich (Marktstruktur-Interventionen).

Als Hintergrund zu dem zuletzt genannten Punkt muss gesehen werden, wozu die über vier Dekaden am Leitbild "funktionsfähiger Wettbewerb" orientierte Wirtschafts-politik in den Volkswirtschaften der Industriestaaten geführt hat: Zu einer Art "Zwei-Klassen-Gesellschaft" in der Wirtschaft und auf den Finanzmärkten. Wir haben heute in den Industriestaaten in vielen Branchen einerseits einige wenige Großkonzerne, andererseits viele kleine und mittelgroße Unternehmen, die entweder in für Großunter-nehmen uninteressanten Nischen oder auf lokalen Märkten operieren oder - sehr oft - von Großunternehmen abhängig sind (z. B. Automobilzulieferer). Was die einseitige Fokussierung der Politik auf das Großunternehmenssegment in der Wirtschaft und auf den Finanzmärkten über einen so langen Zeitraum  im Resultat bedeutet, lässt sich veranschaulichen, wenn man sich die Volkswirtschaften der Industriestaaten als Riesen vorstellt, die heute auf zwei unterschiedlich langen und starken Beinen stehen. Das lange, starke Bein ist es, auf dem die Volkswirtschaften ruhen. Es steht für das Segment der Großunternehmen und Großbanken. Das kürzere, ausgemergelte Bein steht für das Segment der kleinen und mittelgroßen Unternehmen und Banken. Gerade das ist aus der Perspektive des "evolutorischen Wettbewerbs" die Ursache für die Instabilität des globalen Wirtschaftssystems und mithin auch der Finanzmärkte.

Bezogen auf die Wirtschaftspolitik der EU würde die Orientierung am Leitbild "evolu-torischer Wettbewerb" für alle Mitgliedstaaten auf eine Reduzierung der Abhängigkeit ihrer Wirtschaft vom Großunternehmenssegment hinaus laufen. Das bisherige EU-Wachstumsmodell stellt die wirtschaftlichen Aktivitäten dieses Segments in den Mittelpunkt - gut zu erkennen gerade auch am hohen Stellenwert der Industriepolitik für die "National Champions". Gerade in den Staaten an der Peripherie der Union wurde wirtschaftliche Aktivität entfaltet und Wachstum erzielt, indem insbesondere Großunter-nehmen deren Märkte für sich erschlossen und zugleich von den niedrigen Produktions-kosten vor Ort profitierten. Allerdings sind diese Fortschritte mitunter auch sehr stark abhängig vom Engagement der Großunternehmen in diesen Staaten und deswegen nicht nachhaltig. Insofern würde mit der angesprochenen veränderten Ausrichtung gerade auch in den kriselnden Schuldenstaaten ein größerer Freiraum für die Entwicklung innovativer unternehmerischer Initiative entstehen. Den zu nutzen und zu förden, ist eine Heraus-forderung.

Davon abgesehen ist es für die EU als Ganzes kein gangbarer Weg, wenn alle Regie-rungen nationale Wettbewerbsfähigkeit - ganz im Sinne des Leitbildes "funktionsfähiger Wettbewerb" und der daran ausgerichteten Wirtschaftspolitik - als Kostenwettbewerbs-fähigkeit und damit unter Effizienzgesichtspunkten definieren. Das Leitbild "evolutorischer Wettbewerb" legt stattdessen eine am Entwicklungsstand von Märkten und Regionen orientierte und damit differenzierte Vorgehensweise zur Verbesserung der nationalen Wettbewerbsfähigkeit nahe.

Kommentare:

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  2. wer soll denn das lesen? Selbst wenn es interessant wäre: ändere mal deine Schrift und fasse dich etwas kürzer

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  3. @chrisse

    der Schrifttyp ist "Verdana" und wird von vielen Online-Zeitungen verwendet. Wenn dir die Schrift zu klein ist, kannst du in deinem Browser eine vergrößerte Ansicht wählen. Wenn dich die Inhalte eines Post nicht ansprechen, dann würde ich sie an deiner Stelle einfach nicht lesen. Was soll also dein Kommentar?

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  4. mich interessiert der Inhalt deines Posts sehr wohl! Allerdings bräuchte ich eine halbe Stunde, um ihn ganz zu lesen, die ich nicht habe. Und meine Browseransicht vergrößern - hast du schon mal eine Zeitung gesehen, die man nur mit der Lupe lesen kann?

    War nicht persönlich gemeint.

    im übrigen findet ich auch, dass das Ideal vom freien Markt, der alles schon richtet, arg naiv ist. Eine evolutionistische Wettbewerbstheorie, die zu oligopolistischen Strukturen wie den unseren führt, ist da sehr wohl angebracht.

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  5. @chrisse

    Ich bin jemand, dem es gegen den Strich geht viele Sätze zu machen, die wenig aussagen. Das gilt auch für dieses Blog. Aber um ehrlich zu sein habe ich z. B. gerade den Post über Wettbewerbstheorien längere Zeit vor mir her geschoben, weil es schwer ist, das Thema in kurzen, aber dennoch gut verständlichen Zügen abzuhandeln.

    Wie kurz ein Thema abgehandelt werden kann, hängt jedoch selbstverständlich immer auch davon ab, wie viele Vorkenntnisse und wie viel Hintergrundwissen man bei den Lesern voraussetzt. Ich möchte erreichen, dass viele für sich nachvollziehen können, was ich hier erkläre. Darum setzte ich wenig voraus und verzichte weitestgehend auf den üblichen Fachjargon.

    Aber es stimmt natürlich: Meine Posts sind ziemlich lang. Das Layout des Blogs ist ein einfaches Standard-Layout von blogger.com, bei dem es leider nur eine schmale Spalte für den Text gibt. Die Wahl der aktuellen Schriftgröße war deswegen ein Kompromiss, um bei längeren Posts nicht ewig scrollen zu müssen. Wirklich glücklich bin ich damit nicht.

    Ich habe natürlich anfangs herum gehört, ob die Schriftgröße o.k. ist und bisher keinen negativen Feedback bekommen. Ich werde darüber nachdenken, ob sich eine bessere Lösung finden und mit für mich vertretbarem Aufwand umsetzen lässt. Einstweilen "Sorry".

    Gruß
    SLE

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  6. Stefan - überlege Dir mal die Umstellung auf Wordpress. Viel mehr Möglichkeiten. Ich hatte ebenfalls mal einen Blog mit Blogger gemacht. Da geht auch noch was mit den alten Classic Vorlagen. Trotz allem ist es eine Version die eine breite Ansicht nicht gänzlich zulässt. Wordpress mit seinen tausenden Vorlagen und individuellen Möglichkeiten aber schon. Nur als konstruktiver Tipp. DENN ich würde mich sehr freuen einen VWL Blog zu lesen der neue Wege geht. Aber Sicht, Ordnung, Lesbarkeit sind notwendig.. Ansonsten machst Du hier - natürlich auch aufgrund des komplexen Themas - eine one man show, was sehr schade wäre. Gruß windstill

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  7. Vielen Dank für Deine Anregung, windstill. Ich habe Dir auch per E-Mail dazu geantwortet. Umstellungen sind natürlich immer sehr aufwendig, besonders wenn sie wirklich zu Verbesserungen führen sollen. Das ist leider immer auch eine Frage des Zeitaufwands und Zeit braucht man auch für die Post selbst. Da gibt es irgendwo Grenzen, ich hoffe, das die Leser dieses Blogs dafür Verständnis haben. Aber ich denke darüber nach.

    Gruß
    SLE

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