Donnerstag, 6. Juni 2013

Gesucht: Ein Fieberthermometer für die Bubblenomics



Den drohenden neuen Crash an den Finanzmärkten haben viele schon lange vorgemerkt und es wird auch immer wieder davor gewarnt. Passiert ist bisher nichts. Das wirft natürlich die Frage auf, ob das Warten auf den Crash nicht letztlich doch wie das Warten auf Godot ist oder ob es nicht eine Art Fieberthermometer gibt, an dem wir ablesen können, wann es kritisch wird. Gibt es das?
Es gibt aktuell viele, eigentlich viel zu viele Problemstellen auf den Welt- und Finanzmärkten. Das ist das erste große Problem für die Lagebeurteilung. Die ausufernde Staatsverschuldung, die sich vertiefende Rezession in einer Reihe von Staaten, das sich verlangsamende Wachstum in anderen, wackelige Kreditpyramiden, riskante Derivategeschäfte sowie nach wie vor stützungsbedürftige Banken sind nur einige prominente Beispiele. Auch der Immobiliensektor gibt wieder Anlass zur Sorge. Dieses Mal in einer ganzen Reihe von Staaten, nicht zuletzt in China, aber auch wieder in den USA.
Noch mehr Kopfzerbrechen bereiten all jene Entwicklungen, die niemand auf seinem Radar hat oder nicht so richtig, weil sie unterschätzt werden, die aber trotzdem das Potenzial haben, neuen Turbulenzen auf den Märkten auszulösen. Die gibt es immer.
Das zweite große Problem ist, dass sich das Geschehen auf den globalen Finanzmärkten sehr weitreichend von dem der Realwirtschaft abgekoppelt hat. Kursentwicklungen an den Aktienbörsen spiegeln insofern nur mehr bedingt den künftigen Verlauf der wirtschaftlichen Entwicklung der gehandelten Werte wider. Preisentwicklungen beispielsweise bei den Rohstoffen drücken nicht mehr zuverlässig die Entwicklung von Angebot und Nachfrage aus.
Beides hat insbesondere auch damit zu tun, dass die wichtigen Notenbanken die Märkte mit billigem Geld überfluten. Sie tun es in der Hoffnung, dass dieses Geld wirtschaftliche Aktivität fördert und so stagnierende oder schrumpfende Volkswirtschaften wieder auf Wachstumskurs bringen hilft. Das ist die Theorie. Funktioniert hat dies bisher kaum. Die Liquidität bleibt stattdessen überwiegend auf den Finanzmärkten und sucht Anlage-möglichkeiten. Das treibt die Aktienkurse ebenso wie die Preise für Vermögenswerte und Rohstoffe, auch wenn Notenbanker das nicht gerne zugeben wollen.
Ein weiterer Grund ist Manipulation. Die aufgeflogene Manipulation des Libor und des Euribor durch Großbanken, die bei der Festlegung dieser Referenzzinssätze mitwirken oder die jüngst in Europa aufgenommenen Ermitt-lungen wegen des Verdachts der Ölpreismanipulation sind ebenso wie die zahlreichen Skandale und Verfahren wegen krimineller Geschäftspraktiken auf den Finanzmärkten ein Zeichen dafür, dass die Bezeichnung „Markt-preis“ längst kein Gütesiegel mehr für die Märkte ist.
Die latent hohe Nervosität an den Märkten erklärt sich aber vor allem auch aus einer anderen Tatsache: Dem hohen Grad der Verbundenheit und wechselseitigen Abhängigkeiten in der globalen Wirtschaft und auf den Finanzmärkten in Kombination mit der hohen Abhängigkeit des gesamten Systems von sehr großen und damit „systemrelevanten“ Einheiten sprich Unternehmen und Banken. Das hat die Pleite einer der weltgrößten Invest-mentbanken, Lehman Brothers, im September 2008 unzweifelhaft verdeutlicht.
Wenn Sie so wollen, dann ist das das Rezept für die Mutter aller Krisen: dem Systemkollaps. Denn wer annimmt, dieses System sei unter den angesprochenen Bedingungen im Falle eines auslösenden Ereignisses – z. B. der Pleite einer großen Bank, einer Katstrophe, politischen Turbulenzen oder was auch immer – noch beherrschbar, der hat ein Wahrnehmungsproblem.
Genau das ist der zentrale Grund für die gegenwärtig hohe Nervosität an der Börse in Tokio.
Die Anleger misstrauen inzwischen Premier Shinzo Abe und Notenbankchef Haruhiko Kuroda und ihrer Methode, mit ultralockerer Geldpolitik, einem milliardenschweren Konjunkturprogramm und, als „drittem Pfeil“, einem merkwürdigen Mix aus Deregulierungs- und industriepolitischen Maßnahmen Japans Wirtschaft in Schwung zu bringen. Dabei mag auch eine Rolle spielen, dass Shinzo Abes´ konservative Partei (LDP) in den letzten beiden Dekaden die meiste Zeit in der Regierungsverantwortung war, es aber dennoch nie geschafft hat, Japan aus der Stagnation zu führen. Warum also sollte sie jetzt auf einmal wissen, wie sie das bewerkstelligen kann?
Außerdem: Herr Kuroda kopiert lediglich die Federal Reserve und Ben Bernanke hat es mit seiner ultralockeren Geldpolitik bisher auch nicht geschafft, die US-Wirtschaft so richtig in Schwung zu bringen – und er versucht es schon recht lange. Abe hat jetzt halt noch ein dickes Konjunkturpakt oben drauf gelegt nach dem Motto: Geld heilt alle Wunden.
Der Internationale Währungsfonds schätzt deswegen, dass die Staatsverschuldung Japans in diesem Jahr auf 245 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) steigen könnte. (1) Mit etwa 230 Prozent des BIP ist Japan aber schon jetzt das mit Abstand am höchsten verschuldete Industrieland. (2) Dagegen nehmen sich die US-Staats-schulden mit einer Quote von knapp über 100 Prozent noch vergleichsweise harmlos aus (3) … womit wir wieder bei der Frage der Beherrschbarkeit wären.
Seit zwei Wochen ist die Börse in Tokio sehr volatil. Hohe Volatilität gilt mithin auch als letzte Phase der Blasen-bildung. Allerdings besagt das nicht viel, weil niemand sicher zu sagen vermag, wie viel „Luft“ in einer jeweiligen Blase ist oder anders ausgedrückt, ob es überhaupt eine gibt und wenn ja, wie weit die Kurse bzw. Preis nachgeben, wenn sie platzt. Natürlich spielt an den Märkten die Psychologie eine große Rolle. Deswegen kann und wird es bei entsprechenden Bewegungen zu mitunter starken Übertreibungen kommen.
Die Gefahr liegt zweifelsohne in der starken Vernetzung der Akteure und Märkte und darin, dass Kurs- und Preis-übertreibungen bzw. Blasenbildung auf einer ganzen Reihe von Märkten nicht mehr ausgeschlossen werden kann. Mit anderen Worten: Platzt eine Blase, könnten alle anderen platzen und niemand weiß, wie groß die Korrekturen letztlich ausfallen.
Der Horror resultiert vor allem daraus, dass ein solches Ereignis jederzeit eintreten und die Stabilität des Systems weltweit in kürzester Zeit tief erschüttern könnte und dass als auslösendes Ereignis heute potenziell vieles, genauer gesagt viel mehr als 2007 und 2008 in Frage kommt. Um ein Bild zu benutzen: Es ist ein wenig so wie „Blinde Kuh“ spielen in der Nähe eines Abgrunds, wobei die Notenbanken mit der unentwegt tätigen Geldpumpe – mit der die blinden Kühe vom Abgrund ferngehalten werden – zu verhindern versuchen, dass das Unglück passiert. Dadurch sorgen sie aber zugleich dafür, dass das Plateau (oder der Geldberg), auf dem „Blinde Kuh“ gespielt wird, immer höher bzw. der Abgrund immer tiefer wird.
Die Wahrheit ist wohl, dass es kein Fieberthermometer für diese Bubblenomics gibt. Fakt ist indes, dass sie, die Bubblenomics, keine Lösung für das Problem sind. Entscheidend ist, das Plateau abzusenken. Daran führt kein Weg vorbei und es sollte unverzüglich damit begonnen werden.
Die Schwierigkeit besteht darin, das Spiel ohne Absturz zu beenden. Es gibt keine einfache Antwort auf die Frage, wie das gelingen kann und schlimmer noch keine Garantie, dass es möglich ist. Aber es wird definitiv nicht möglich sein, wenn man weiterhin die Augen vor den tatsächlichen, ursächlichen Problemen verschließt und davon gibt es eine ganze Reihe.
Gerade deswegen muss davor gewarnt werden, das eine große Kardinalproblem zu suchen und ausmachen zu wollen, um ihm dann mit „schwerem Gerät“ zu Leibe zu rücken. Es gibt zweifellos große und größere Probleme und solche mit hoher und höchster Priorität. Zu lösen sind sie jedoch nur mit einem durchdachten Gesamt-konzept. (4) Ein solches hat es aber seit Krisenbeginn 2007 nie gegeben, ja, noch nicht einmal eine angemessene, wirklich gründliche Problemanalyse. Es wurde und wird bis heute immer nur experimentiert, gelöst wurde nichts. Die Abenomics des japanischen Premiers Shinzo Abe sind nur das jüngste Beispiel dafür. Auch er wird feststellen müssen, dass die Geldberge für und mit Japan nicht in den Himmel wachsen.

Kommentare:

  1. Hallo Herr Eichner,

    die Gedanken zur wirtschaftlichen Entwicklung die andere Wissenschaftsdisziplinen bereit halten könnten durchaus in der Lage sein dieses Fieberthermometer zu liefern.

    In der Nature veröffentlichten James Murry und David King einen Kommentar zur Entwicklung der Öl Ressourcen:

    http://www.washington.edu/research/.SITEPARTS/.documents/.or/Nature_Comment_01_26_2012.pdf

    Another powerful example of the effect of increasing oil prices can be seen in Italy. In 1999, when Italy adopted the euro, the country’s annual trade surplus was $22 billion.

    Since then, Italy’s trade balance has altered dramatically and the country now has a deficit of $36 billion. Although this shift has many causes, including the rise of imports from China, the increase in oil price was the most important. Despite a decrease in imports of 388,000 barrels per day compared with 1999, Italy now spends about $55 billion a year on imported oil, up from $12 billion in 1999. That difference is close to the current annual trade deficit. The price of oil is likely to have been a large contributor to the euro crisis in southern Europe, where countries are completely dependent on foreign oil.

    Sie stützen sich dabei auf die Berechnungen der Versicherungsmathematikerin Gail Tverberg.
    http://ourfiniteworld.com/2013/04/11/peak-oil-demand-is-already-a-huge-problem/

    In den Kreisen der Wirtschaftswissenschaften wird das Peak Oil Problem hartnäckig ignoriert. das zeigte sich wieder in der Enquete Kommission "Wachstum, Wohlstand, ..." die ihren Abschlußbericht gerade vorgelegt hat.

    Seltsamerweise waren hier ausschliesslich Ökonomen als wissenschaftliche Berater geladen und der Abschlußbericht trägt die Handschrift von Karl Heinz Paque, dem Hofökonomen der FDP Bundestagsfraktion. Dementsprechend ist dieser Bericht ein Armutszeugnis und ein Testament politischer Unfähigkeit im Angesicht der Herausforderungen der Zukunft.

    Paque, ein neoliberaler Ideologe wie er im Buche steht, betreibt mit seinem Buch "Wachstum!: Die Zukunft des globalen Kapitalismus" kräftig die Realitätsverleugnung.

    Angesichts der Stagnation der Ölfördermenge seit 2006 ist nicht damit zu rechnen, dass wir global gesehen nennenswertes Wachstum sehen werden.

    Da das Problem der Abhängigkeit des Wachstums von fossilen Energieträgern gar nicht wahrgenommen wird, werden einzelne Volkswirtschaften nur auf Kosten anderer wachsen können.

    Wer wird sich die verbliebenen Ressourcen sichern? Wer wird seine Abhängigkeit davon marginal verringern?

    Dies sind die Fragen die über das weiterbestehen der Wirtschaftsordnung Weltweit entscheiden werden, und damit zumindest ein entscheidender Hinweis welche Blase bald platzt.

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  2. Nachtrag:

    die Gruppe um Donella Meadows vom MiT die damals Limits to Growth verfasst hat, hatte sich über die Modellierung und die Anfälligkeit komplexer system gedanken gemacht.

    Sie waren die ersten die komplexe System auf dem Computer simuliert haben und Theorien über komplexe Systeme überprüfen konnten. Ihre Theorien darüber sind vielleicht ein Hinweis:
    http://www.sustainer.org/pubs/Leverage_Points.pdf

    Ugo Bardi (Prof. f physikalische Chemie Florenz), der gerade für den Club Of Rome einen Bericht über den Zustand der Ressourcen abgegeben hat, hat schreibt seinem Blog unterhaltsam über komplexe Systeme und warum sie zusammenbrechen.

    http://cassandralegacy.blogspot.de/2011/03/how-to-drive-your-elephant-dealing-with.html

    http://cassandralegacy.blogspot.de/2011/03/what-punctured-soviet-balloon.html

    Zitat:
    Egypt "exploded" when it became a net importer of crude oil. Tunisia went along the same path with consumption surpassing production around 2001. In the new condition of oil scarcity, these societies needed to get rid of energy expensive structures in the form of static governments that had been around for decades. That, of course, was not easy to do and it needed a trigger; something that released the accumulated pressure. Not unlike a punctured balloon.

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    1. Hallo alien observer,

      vielen Dank für die vielen interessanten Hinweise und Links. Mit Georg Trappe habe ich mich auch immer wieder zum Thema "komplexe Systeme und Modellierung" ausgetauscht. Dass dem Öl im von Ihnen angesprochenen Zusammenhang der Schuldenproblematik eine solch hohe Bedeutung zugewiesen werden kann, ist mir allerdings neu. Bleibt ergänzend hinzuzufügen, dass es in Dollar gehandelt wird - und damit sind wir bei einem anderen potenziellen Fieberthermometer.

      Es ist i.d.Z. wichtig, dass gerade China und BRICS-Staaten mit bilateralen Abkommen für den Ausbau des Handells in den jeweiligen Landeswährungen sehr gezielt an der Unterminierung und Aushebelung des Dollars als Handelswährung arbeiten. China tut dies darüber hinaus auch mit dem forcierten Aufbau des Renminbi (bzw. Yuan) zu einer konvertiblen Währung.

      Es wird also am Leitwährungsstatus des Dollars gesägt. Zugleich druckt die Fed unentwegt Dollars. Für die US-Wirtschaft hat das kaum etwas gebracht. Das heißt, unter dem Strich hält sie damit nur die Finanzmärkte bei Laune. Stabiler geworden sind sie dadurch nicht, es sieht nur so aus. Hört die Fed damit auf, gibt es Probleme.

      Viele Grüße
      SLE

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  3. Im Winter 88/89 war in der DDR die verfügbare Braunkohle zum befeuern der Fernwärmeheizkraftwerke auf einen Vorratszeitraum von sage und schreibe 14 Tagen zusammengeschrumpft.
    Maßnahme um ein Erkennen für die Öffentlichkeit zu verhindern war die regionale zeitlich versetzte Abschaltung von Heiz/Stromkraftwerken für ca. 8 Stunden um den Bedarf zu senken und die Vorräte zu strecken. Dies wurde der Bevölkerung mit Reparaturmaßnahmen verkauft.
    Gleichzeitig wurde Kohle von Kraftwerken, welche noch Vorräte für länger als 14 Tage hatten, kreuz und quer durch die Lande gefahren um akuten Mangel an anderen Kraftwerken zu beheben.
    Hätte es keinen warmen März gegeben, wäre es zum Kollaps gekommen.
    Der Öffentlichkeit blieb dies verborgen.
    Sie heizte weiterhin auf Teufel komm raus.

    Dieses Beispiel dient dem erfühlen oder erkennen wollen eines Crashzustandes, welches eindrücklich belegt: es wird gelogen bis zur letzten Sekunde, denn die Siegespropaganda vom Sozialismus über den Kapitalismus lief natürlich weiter auf vollen Touren.

    Eines ist für mich klar: da die Lügenpropaganda einen höheren Level erreicht hat als ich es je in DDR Zeiten erlebt habe, kann das Ende nicht mehr weit sein.

    Das Offensichtliche offenbart sich in der Dreistigkeit der Lüge und Täuschung.

    Die Information über den damaligen Zustand in der DDR bekam ich von meinem Vater der Betriebs/Kreisleiter eines Kohlehandels war.

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    1. Vielen Dank für diese Einblicke, die nur wenigen vergönnt sind - damals wie heute.

      Sie zeigen vor allen Dingen sehr schön, dass diese Art des Umgangs mit wirtschaftlichen und finanziellen Krisenlagen keine Frage von Sozialismus oder Kapitalismus ist, von Diktatur oder Demokratie und auch keine von Planwirtschaft oder Marktwirtschaft.

      Vielleicht ist es gerade dieser Umstand, der für viele in den westlichen Volkswirtschaften heute noch immer undenkbar erscheint.

      Die Enthüllungen von Edward Snowden zur Telefon- und Internetüberwachung des amerikanischen Geheimdienstes NSA belegen aktuell dass dies nicht nur denkbar, sondern unbemerkt längst die ebenso bittere wie düstere Realität geworden ist. Alles überwachen zu können folgt dem Bestreben, alles kontrollieren und letztlich auch interessengeleitet manipulieren zu können. Das war in der DDR so und es ist auch in China so, aber auch in den USA? Wer hätte das geglaubt, hätte es nicht diese Enthüllungen gegeben?

      Vielleicht ist das auch der bemerkenswerteste Punkt. Denn das Ausmaß von Überwachung, Kontrolle und Manipulation in den USA lässt einen an die DDR denken - an die DDR in ihrem Endstadium.

      Viele Grüße
      SLE

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    2. Danke für Ihre Antwort.

      Meine Gleichung für systemische Entwicklungen lautet so: Je näher dem Ende desto heftiger die Maßnahmen.

      Klingt kurios aber man sollte sich über härteste Maßnahmen von seiten der Obrigkeit gegenüber ihrem Volke freuen.

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    3. Hallo,

      dazu ein Artikel aus diesem Jahr im Telegraph:
      "A senior energy official has claimed that Britain came within six hours of running out of natural gas in March, according to reports, underlining the risk of supply shortages. "

      http://www.telegraph.co.uk/finance/newsbysector/energy/10077796/Britain-came-close-to-running-out-of-gas.html

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